Über mich

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Niederstetten,

es ist mir ein echtes Anliegen, Ihnen im Folgenden einen Einblick in meinen Lebensweg, meinen beruflichen Hintergrund und vor allem in den Menschen zu geben, der hinter all dem steht. Ich möchte, dass Sie wissen, wer ich bin, was mich antreibt und warum mir unsere Stadt so sehr am Herzen liegt.

Herzlichst ihr

Über mich in Kürze

  • 30 Jahre

  • in der Kernstadt zuhause,
    gebürtig aus Heimberg

  • in einer Lebenspartnerschaft
    mit Eva Wetzel

  • Verwaltungsfachwirt, Amtsleiter des Bauamtes der Stadt Niederstetten

  • seit Juli 2024 Mitglied des Kreistages Main-Tauber

  • Parteilos, Evangelisch

Daheim in Heimberg.

Ich wurde am 4. November 1995 in Bad Mergentheim geboren. Als drittes von sechs Kindern wuchs ich gemeinsam mit meinen Geschwistern Christoph, Tobias, Katharina, Simon und Hannah auf dem landwirtschaftlichen Hof meiner Eltern Gabi und Wolfgang im Niederstettener Weiler Heimberg auf. Die familiäre Atmosphäre, auch mit den Großeltern und das Leben auf dem Aussiedlerhof haben mich von klein auf geprägt.

Kindergarten. Schule. Beruf. Ehrenamt.

Den Kindergarten habe ich im Teilort Rinderfeld besucht. Meine Schulzeit verbrachte ich am BZN, dem Bildungszentrum Niederstetten. Diese beendete ich dort mit dem Abschluss der mittleren Reife. Im Anschluss besuchte ich das Berufskolleg für Medien und Technik an der Gewerblichen Schule in Tauberbischofsheim. 

Schon in der 9. Klasse der Realschule entdeckte ich mein Interesse für die Aufgaben und Arbeitsweisen der öffentlichen Verwaltung. Im Rahmen des BORS-Praktikums (Berufsorientierung Realschule) erhielt ich bei meiner Heimatstadt erste Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten einer Kommunalverwaltung und konnte dabei einen guten Eindruck von diesem Berufsfeld gewinnen.

Ab 2012 engagierte ich mich ehrenamtlich für die Stadt Niederstetten, indem ich ihre Social-Media-Auftritte gestaltete und betreute.

Umso mehr freute ich mich, als mir die Stadtverwaltung im Jahr 2013 ein Ausbildungsangebot zum Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung machte. Die dreijährige Ausbildung – inklusive eines viermonatigen Abschlusslehrgangs an der Verwaltungsschule des Landes Baden-Württemberg in Karlsruhe – konnte ich 2016 erfolgreich abschließen.

Als großes Geschenk empfand ich die anschließende Übernahmemöglichkeit, denn direkt im Anschluss durfte ich in mein persönliches Wunschamt wechseln: das Bauamt. Besonders begeistert mich dort von Anfang an und noch bis heute die große Gestaltungsvielfalt – von Baumaßnahmen oder baurechtlichen Fragen über städtebauliche Entwicklungen bis hin zur direkten Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern. In dem damals mit 1,5 Stellen besetzten Team konnte ich von Beginn an Verantwortung übernehmen und das Amt tatkräftig unterstützen.

Im Herbst 2019 begann ich meine Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt und erwarb damit die Befähigung für den gehobenen Verwaltungsdienst. Diese Qualifikation konnte ich bereits 2020 erfolgreich abschließen – ergänzt um die Ausbilder­eignung, die es mir ermöglicht, Nachwuchskräfte fachlich anzuleiten und zu begleiten.

Als der damalige stellvertretende Hauptamtsleiter Benjamin Czernin zum Hauptamtsleiter der Gemeinde Mulfingen gewählt wurde, hat aufgrund der Änderungen im Hauptamt auch das Bauamt der Stadt Niederstetten eine neue Struktur erhalten. Im Zuge dieser Umorganisation und dem Abschluss zum Verwaltungsfachwirt wurden mir neue und anspruchsvollere Aufgaben übertragen.

So übernahm ich Verantwortung im Bereich der Bauplanung und Bauverwaltung und bin zudem für die Stadtsanierung „Stadtkern II“ sowie die Begleitung des Förderprogramms ELR (Entwicklung Ländlicher Raum) zuständig. Darüber hinaus betreute ich die gesamte IT-Struktur der Stadtverwaltung, wodurch sich mein Aufgabenfeld nochmals deutlich erweiterte.

Im Herbst 2021 wählte mich der Gemeinderat der Stadt Niederstetten zum Leiter des Bauamts. Mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe erweiterten sich meine Zuständigkeiten deutlich: Neben den baurechtlichen Themen übernahm ich nun auch die Verantwortung für den gesamten Hoch- und Tiefbau, den städtischen Bauhof, die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie für das Feuerwehrwesen und den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.

2024 habe ich mich dazu entschieden, mich für „Steide“ und den gesamten südlichen Main-Tauber-Kreis auch auf Landkreisebene einzusetzen. Bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 trat ich für die Freien Wähler im Wahlkreis „Niederstetten, Weikersheim, Creglingen und Igersheim“ an und wurde mit 3.611 Stimmen in den Kreistag gewählt.

Die Arbeit im Kreistag – unter anderem im Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Verkehr sowie in der Straßenbaukommission – bereitet mir große Freude. Mein Engagement gilt der positiven Weiterentwicklung unseres südlichen Landkreises. Besonders am Herzen liegen mir die Verbesserung des ÖPNV sowie die Sanierung und Instandhaltung der Kreis- und Landesstraßen. Darüber hinaus setze ich mich für weitere wichtige Themenfelder ein: die Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung und eine moderne Bildungsinfrastruktur. Auch der Ausbau digitaler Infrastruktur, die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums und der Erhalt unserer Kulturlandschaft zählen zu den Bereichen, für die ich mich mit großem Einsatz engagiere.

Aufeinandertreffen. Lieben. Wachsen.

Der rote Faden, der sich durch mein berufliches Leben bei der Stadt Niederstetten zieht, macht auch vor meinem privaten Umfeld nicht halt - ZUM GLÜCK! 2018 durfte ich meine heutige Lebenspartnerin Eva Wetzel bei der Stadtverwaltung kennenlernen. Aus einer kollegialen Begegnung wurde 2020 eine wunderbare Beziehung, die mich bis heute bereichert.

Eva, 26 Jahre, ebenfalls Verwaltungsfachwirtin, hat sich beruflich ebenso engagiert entwickelt und ist inzwischen stellvertretende Hauptamtsleiterin bei der Stadt Weikersheim. Gemeinsam teilen wir nicht nur die Leidenschaft für die kommunale Arbeit, sondern auch die Freude an einem erfüllten privaten Miteinander: Hoch oben über der Kernstadt - an der Heftensteige - nennen wir unser Zuhause.

Landwirtschaft. Heimat. Leidenschaft.

2010 wagten wir als Familie auf meinem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb den Start in ein ganz besonderes Hobby: die Haltung und Zucht von Neuweltkameliden – kurz: Alpakas. Was damals als kleine Idee begann, wurde schnell zu einer echten Herzensangelegenheit von mir. Nicht umsonst gibt es den südamerikanischen Quechua-Spruch: „Schaue einem Alpaka niemals in die Augen – du könntest dich verlieben.“ Aktuell leben rund 25 Tiere auf unserem Alpakahof in Heimberg und Hachtel. Die sanften Andentiere strahlen eine Ruhe aus, die man kaum beschreiben kann. Sie bieten mir bis heute den perfekten Ausgleich zum oft intensiven Büroalltag. Zwischen Weidezaun, Stall und Natur finde ich immer wieder den Blick auf das Wesentliche – auf Bodenständigkeit, Verantwortung und ein bewusstes Miteinander.

Auch in meiner Freizeit engagiere ich mich mit großer Freude in den örtlichen Vereinen. Von 2014 bis 2024 durfte ich den Vorsitz des Jugendclubs „Freizeit e.V. Derbe“ in Wildentierbach übernehmen. Gemeinsam mit den Mitgliedern haben wir Jahr für Jahr abwechslungsreiche und beliebte Veranstaltungen für die Ortschaft auf die Beine gestellt. 2024 konnte ich dieses Amt vertrauensvoll in die Hände der nächsten Generation übergeben – ein schöner Moment, der zeigt, wie lebendig und zukunftsfähig unser Vereinsleben ist. Große Freude bereitet mir zudem die Mitgliedschaft in der Männer-Chorgemeinschaft Wildentierbach–Rinderfeld. Das wöchentliche Singen ist für mich nicht nur ein musikalischer Ausgleich, sondern auch ein Stück Heimat. Man trifft sich, tauscht sich aus und das generationsübergreifend. Als Mitglied der Vorstandschaft bringe ich mich auch hier aktiv ein. Seit 2019 engagiere ich mich außerdem bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Abteilung Wildentierbach. Der Dienst für die Allgemeinheit und die starke Kameradschaft innerhalb der Wehr bedeuten mir sehr viel.

Darüber hinaus unterstütze ich seit mehreren Jahren die evangelische Verbundkirchengemeinde Wildentierbach. Gemeinsam mit einem engagierten Team habe ich zwei Musicalaufführungen in der Marienkirche mitgestalten dürfen – einschließlich eigener Videosequenzen. Während der Coronazeit übernahm ich die technische Umsetzung der Gottesdienstaufnahmen und stehe der Kirchengemeinde bis heute bei gestalterischen und medialen Projekten gerne ehrenamtlich zur Seite. Die Gestaltung von Mediadaten macht mir große Freude.

Ein weiteres großes Hobby von mir ist die tiefe Verbundenheit zur Natur. Sie ist für mich Kraftquelle, Ruhepol und Inspirationsort zugleich. Ob ein sonniger Spaziergang durch die Weinberge im Oberstetter Tal, eine Radtour über den Reutalstausee bei Wildentierbach oder einfach ein abendlicher Blick über unsere Hohenloher Landschaft – in der Natur finde ich Ausgleich und Erdung. Das Unterwegssein in unserer Heimat zeigt mir immer wieder aufs Neue, wie wertvoll unsere Landschaft, unsere Dörfer und die Menschen sind, die sie prägen. Diese Liebe zur Natur und zur Region begleitet mich nicht nur privat, sondern motiviert mich auch in meinem kommunalen Engagement, unsere Heimat nachhaltig und lebenswert weiterzuentwickeln.